Wer systematisch um Bewertungen bittet, möchte wissen, ob es funktioniert. Genau dafür gibt es das Erfolgstracking-Template: eine übersichtliche Vorlage, mit der Sie versendete Anfragen, Rücklauf und neue Google Bewertungen festhalten und auswerten. Sie sehen auf einen Blick, welcher Kanal, welcher Zeitpunkt und welcher Text die besten Ergebnisse bringt, und können Ihren Ablauf gezielt verbessern, statt zu raten.
Viele Unternehmen fragen gelegentlich nach Bewertungen und wissen danach nicht, ob die Mühe sich gelohnt hat. Ohne Zahlen bleibt unklar, ob zehn Anfragen eine Bewertung bringen oder zwei. Mit einem einfachen Tracking erkennen Sie Muster: Vielleicht funktioniert der QR-Code auf der Rechnung besser als die E-Mail, oder die Anfrage am Tag nach dem Termin besser als eine Woche später. Diese Erkenntnisse sparen Zeit und steigern Ihre Rücklaufquote.
Sie tragen einmal pro Woche oder Monat die wichtigsten Zahlen ein. Das dauert nur wenige Minuten. Nach einigen Wochen erkennen Sie, welche Maßnahmen wirken. Passen Sie dann einen Faktor nach dem anderen an, etwa den Zeitpunkt oder die Länge des Textes, und beobachten Sie die Veränderung. So verbessern Sie Ihren Ablauf Schritt für Schritt.
Für Einzelunternehmer ebenso wie für Teams und Betriebe mit mehreren Standorten. Gerade bei mehreren Mitarbeitern zeigt das Tracking, wer wie viele Anfragen versendet und wo es Verbesserungspotenzial gibt, ohne dass Sie Einzelne bloßstellen müssen.
Das Tracking besteht aus einer übersichtlichen Tabelle mit einer Zeile pro Woche oder Monat. Typische Spalten sind Zeitraum, Kanal, versendete Anfragen, neue Bewertungen, Rücklaufquote und Durchschnittsbewertung. Eine weitere Spalte für Notizen hilft, Besonderheiten festzuhalten, etwa eine neue Formulierung, eine Urlaubszeit oder eine Aktion im Betrieb. So können Sie später nachvollziehen, warum sich Zahlen verändert haben.
Setzen Sie sich Ziele, die zu Ihrer Kundenzahl passen. Ein Betrieb mit zehn Aufträgen im Monat wird nicht dieselbe Zahl neuer Bewertungen erreichen wie ein Online-Shop mit hunderten Bestellungen. Sinnvoll sind Ziele wie „jeder abgeschlossene Auftrag bekommt eine Anfrage“ oder „eine neue Bewertung pro Woche“. Solche Ziele hängen von Ihrem Verhalten ab und lassen sich erreichen, ohne Kunden unter Druck zu setzen.
Betriebe mit mehreren Standorten führen pro Standort ein eigenes Tracking. So sehen Sie, wo der Ablauf gut funktioniert, und können erfolgreiche Methoden übertragen. Im Team legen Sie fest, wer die Zahlen einträgt und wann sie besprochen werden. Mehr zur Organisation lesen Sie im Beitrag Bewertungsmanagement für Teams und Filialen.
Ein Handwerksbetrieb versendet im ersten Monat 30 Anfragen und erhält fünf Bewertungen. Das ist eine Rücklaufquote von rund 17 Prozent. Im zweiten Monat fragt er statt per E-Mail direkt bei der Übergabe und ergänzt einen QR-Code. Dank des Trackings sieht er, ob sich die Quote verändert, und kann die erfolgreichere Variante künftig bei allen Aufträgen einsetzen. (Beispielrechnung zur Veranschaulichung, keine Erfolgsgarantie.)
Das Template arbeitet mit Zahlen und Kategorien, nicht mit Kundendaten. Sie müssen also keine Namen oder Kontaktdaten sammeln, um den Erfolg zu messen. Sobald Sie Kundendaten für Anfragen verwenden, beachten Sie DSGVO und Einwilligung, wie im Beitrag Google Bewertungen anfragen und DSGVO beschrieben. Das ist keine Rechtsberatung.
Das Template ist Teil des Leitfaden-Pakets und ergänzt Kampagnen-Blueprints und Vorlagen. Blueprints legen fest, wie und wann Sie fragen. Das Tracking zeigt, wie gut das funktioniert. Zusammen entsteht ein Kreislauf aus Fragen, Auswerten und Verbessern. Wie Sie Ihr Google Profil darüber hinaus stärken, lesen Sie im Ratgeber Google Maps Ranking verbessern.
Vermeiden Sie es, Mitarbeiter allein nach der Zahl der Bewertungen zu bewerten. Das führt zu Druck auf Kunden und damit zu Verstößen gegen die Richtlinien. Messen Sie lieber, ob der Ablauf eingehalten wird, und freuen Sie sich über jede ehrliche Bewertung.
Brauche ich Excel-Kenntnisse? Nein. Das Template ist so aufgebaut, dass Sie nur Zahlen eintragen müssen.
Wie oft sollte ich eintragen? Einmal pro Woche oder Monat genügt, je nach Menge der Anfragen.
Kann ich mehrere Standorte erfassen? Ja, indem Sie das Template pro Standort verwenden.
Jetzt starten: Sichern Sie sich das Template im Leitfaden-Paket mit 5, 10 oder 15 Vorlagen und behalten Sie Ihre Ergebnisse im Blick.
Das Template erhalten Sie als Teil des Leitfadens per E-Mail und nutzen es in vier kurzen Schritten.
Speichern Sie die Vorlage und passen Sie Zeiträume und Kanäle an Ihr Unternehmen an.
01Tragen Sie wöchentlich oder monatlich Anfragen und neue Bewertungen ein.
02Vergleichen Sie Kanäle, Zeitpunkte und Texte und erkennen Sie, was am besten funktioniert.
03Ändern Sie jeweils einen Faktor und beobachten Sie die Wirkung im Tracking.
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Mit klaren Zahlen steuern Sie Ihre Bewertungsstrategie gezielt: